Laborforschung
Aromaprofil: Süß und krautig
Was die Forschung untersucht
Ocimen steht noch am Anfang seiner Forschungsgeschichte: Labore untersuchen es unter anderem im Zusammenhang mit Pilzen und als Bestandteil neuartiger Wundauflagen.
Im Vaporizer
Ocimen gehört zu den leichten, süßen Kopfnoten eines Profils. Damit sie nicht untergeht, lohnt sich ein Gerät, mit dem du die Temperatur fein steuern und die Session niedrig beginnen kannst.
Studie / Originalquelle: Laborstudie zu Ocimen und Wundauflagen · 2021 ↗
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Kleine Humanstudie · Inhalation
Aromaprofil: Kiefer und frische Kräuter
Was die Forschung untersucht
α-Pinen ist der Duft des Kiefernwalds. 2025 wurde inhaliertes α-Pinen in einer kontrollierten Humanstudie untersucht. Die Details findest du in der Originalquelle.
Im Vaporizer
α-Pinen gehört zu den früh freigesetzten Terpenen. Im Vapo-Finder tritt es zwischen etwa 160 und 170 °C am deutlichsten hervor – der Bereich, in dem Geräte mit präziser Konvektion ihre Stärke ausspielen.
Studie / Originalquelle: Kontrollierte α-Pinen-Inhalationsstudie · 2025 ↗
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Tierforschung
Aromaprofil: Erdig und moschusartig
Was die Forschung untersucht
Myrcen kommt auch in Hopfen, Mango und Zitronengras vor. Versuche an Ratten und Mäusen untersuchten, wie Myrcen die Reaktion auf Schmerzreize verändert – Befunde, die das wissenschaftliche Interesse an diesem Terpen bis heute tragen.
Im Vaporizer
Im Vapo-Finder tritt Myrcen zwischen etwa 165 und 181 °C am stärksten hervor. Wer das erdige Profil voll auskosten will, bleibt im unteren Drittel der Skala.
Studie / Originalquelle: Myrcen in experimentellen Schmerzmodellen · 1991 ↗
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Kleine Humanstudie · Inhalation
Aromaprofil: Frisch und zitrusartig
Was die Forschung untersucht
2024 wurde inhaliertes D-Limonen in einer kontrollierten Humanstudie untersucht – allein und in Kombination mit einem weiteren Pflanzenstoff. D-Limonen allein unterschied sich bei den untersuchten Effekten nicht von Placebo. Die Details findest du in der Originalquelle.
Im Vaporizer
Limonen bringt die helle Zitrusnote. Im Vapo-Finder liegt sein stärkster Bereich bei etwa 174 bis 190 °C – mitten in dem Bereich, den die meisten Geräte abdecken.
Studie / Originalquelle: Kontrollierte D-Limonen-Inhalationsstudie · 2024 ↗
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Humanstudie · orale Einnahme
Aromaprofil: Eukalyptus und kühle Frische
Was die Forschung untersucht
1,8-Cineol – so heißt Eucalyptol chemisch – wurde in einer placebokontrollierten Humanstudie untersucht und lieferte dort positive Ergebnisse. Eingesetzt wurde es allerdings als Kapsel.
Im Vaporizer
Eucalyptol sorgt für die kühle, klare Frische im Dampf. Im Vapo-Finder tritt es zwischen etwa 174 und 190 °C am deutlichsten hervor.
Studie / Originalquelle: Placebokontrollierte Studie zu oralem 1,8-Cineol · 2003 ↗
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Tierforschung · Inhalation
Aromaprofil: Blumig und krautig
Was die Forschung untersucht
Eine Studie an Mäusen untersuchte eingeatmetes Terpinolen und beobachtete beruhigende Effekte. Die Forschenden gingen dabei auch der Frage nach, welche Rolle die chemische Struktur spielt.
Im Vaporizer
Terpinolen ist das Terpen für alle, die es blumig-frisch mögen. Im Vapo-Finder liegt sein stärkster Bereich bei etwa 184 bis 200 °C.
Studie / Originalquelle: Inhalationsversuche mit Terpinolen an Mäusen · 2013 ↗
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Tierforschung · Geruchsexposition
Aromaprofil: Lavendel und Blüten
Was die Forschung untersucht
Linalool kennst du aus Lavendel. In einer Mäusestudie veränderte allein der Duft von Linalool das Verhalten in Angsttests – bemerkenswert: Entscheidend war dabei der Geruchssinn.
Im Vaporizer
Wer die Lavendelnote im Dampf will, braucht Temperatur: Im Vapo-Finder tritt Linalool zwischen etwa 196 und 212 °C am deutlichsten hervor – ein Fall für Geräte, die auch im oberen Bereich präzise regeln.
Studie / Originalquelle: Linalool-Geruch in Verhaltenstests an Mäusen · 2018 ↗
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Zellforschung
Aromaprofil: Flieder und weiche Blütennoten
Was die Forschung untersucht
Eine Laborstudie an menschlichen Immunzellen maß unter α-Terpineol veränderte Werte bestimmter Entzündungsbotenstoffe.
Im Vaporizer
α-Terpineol bringt weiche Fliedernoten und zeigt sich im Vapo-Finder erst am oberen Ende der Kräuterskala.
Studie / Originalquelle: α-Terpineol an stimulierten menschlichen Makrophagen · 2014 ↗
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Toxikologische Bewertung
Aromaprofil: Minzig
Was die Forschung untersucht
Pulegon ist der minzige Hauptbestandteil der Polei-Minze. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat Pulegon und das verwandte Menthofuran toxikologisch bewertet, insbesondere wegen möglicher Leberschäden.
Im Vaporizer
Pulegon zeigt sich im Vapo-Finder erst am oberen Ende der Kräuterskala. Die Anzeige ist keine Empfehlung, pulegonreiche Öle zu verdampfen.
Studie / Originalquelle: EMA: Bewertung von Pulegon und Menthofuran · 2016 ↗
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Humanstudie · orale Formulierung
Aromaprofil: Rosig und süß
Was die Forschung untersucht
Geraniol, die Rosennote, wurde in einer kontrollierten Humanstudie mit 56 Personen untersucht – als oral eingenommenes Präparat mit geraniolreichem Pflanzenöl. Die Studie berichtete Verbesserungen bestimmter Verdauungsbeschwerden.
Im Vaporizer
Geraniol gibt dem Profil eine rosig-süße Tiefe und tritt im Vapo-Finder erst am oberen Ende der Kräuterskala hervor.
Studie / Originalquelle: Kontrollierte Studie zu einer oralen Geraniol-Formulierung · 2022 ↗
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Zell- und Tierforschung
Aromaprofil: Pfeffrig und würzig
Was die Forschung untersucht
β-Caryophyllen ist ein Sonderfall: Es bindet an den CB2-Rezeptor, einen Rezeptor des körpereigenen Signalsystems. Zell- und Tierversuche untersuchten zudem seinen Einfluss auf Entzündungsreaktionen. Auch schwarzer Pfeffer enthält es.
Im Vaporizer
Als Sesquiterpen ist β-Caryophyllen schwerer und wird später frei: Im Vapo-Finder nimmt es zum oberen Ende der Kräuterskala stetig zu. Wer die pfeffrige Würze sucht, dreht im Laufe der Session hoch.
Studie / Originalquelle: β-Caryophyllen: CB2-Rezeptor- und Tierforschung · 2008 ↗
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Tierforschung · orale Gabe
Aromaprofil: Hopfig und erdig
Was die Forschung untersucht
α-Humulen gibt Hopfen seinen Charakter. Eine Studie untersuchte oral verabreichtes α-Humulen in mehreren experimentellen Entzündungsmodellen an Mäusen und Ratten und maß dabei unter anderem Schwellungsreaktionen.
Im Vaporizer
Als Sesquiterpen wird α-Humulen später frei: Im Vapo-Finder nimmt es zum oberen Ende der Kräuterskala stetig zu – die herbe Hopfennote für die zweite Hälfte der Session.
Studie / Originalquelle: α-Humulen in experimentellen Entzündungsmodellen · 2007 ↗
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Zell- und Tierforschung
Aromaprofil: Holzig und fruchtig
Was die Forschung untersucht
An Mäusen wurden nach oraler Gabe von Nerolidol Reaktionen auf Schmerzreize und Entzündungsmarker untersucht, ergänzt durch Zellversuche. Dabei zeigten sich Veränderungen einzelner Messgrößen.
Im Vaporizer
Nerolidol gehört zu den schweren Terpenen: Im Vapo-Finder nimmt es zum oberen Ende der Kräuterskala stetig zu und rundet das Profil holzig-fruchtig ab.
Studie / Originalquelle: Nerolidol in experimentellen Schmerz- und Entzündungsmodellen · 2016 ↗
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Tierforschung
Aromaprofil: Kamillig und mild
Was die Forschung untersucht
α-Bisabolol ist der Klassiker aus der Kamille und in der Kosmetik seit Langem zu Hause. Eine Mäusestudie untersuchte es in Modellen zu Hautentzündung und Schmerzreaktionen.
Im Vaporizer
α-Bisabolol ist eines der schwersten Terpene im Profil. Im Vapo-Finder nimmt es zum oberen Ende der Kräuterskala stetig zu – eine sanfte Kamillennote zum Ende der Session.
Studie / Originalquelle: α-Bisabolol in experimentellen Entzündungs- und Schmerzmodellen · 2011 ↗
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